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Info-Abend für Eltern und Schüler der Klassenstufe 10: "Die gymnasiale Oberstufe - Auf dem Weg zum Abitur", 18.30 Uhr, Aula
8. Dezember 2016

 

Weihnachts-Bastelstübchen von 13-16 Uhr
9. Dezember 2016

 

Adventskonzert, 17 Uhr, Missionshauskirche
11. Dezember 2016

 

Zeugniskonferenz 12/1
13. Dezember 2016

 

Zeugnisse für Kl. 12/1, Beginn der Weihnachtsferien nach der 3. Std.
16. Dezember 2016

 

1. Schultag nach den Weihnachtsferien
2. Januar 2017

 

Exkursion EK 11
5. Januar 2017

 

Skifreizeit der Klassenstufe 8 vom 6. bis 13. Januar
6. Januar 2017

 

Ausgabe der Halbjahreszeugnisse
27. Januar 2017

 

Elternsprechtag
28. Januar 2017

 

Pädagogischer Tag des Lehrerkollegiums - unterrichtsfrei
30. Januar 2017

 

Kulturwandertag der Klassenstufe 6 zum Saarländischen Staatstheater
23. Februar 2017

 

Beginn der Fastnachtsferien - Schulschluss 10.05 Uhr 
24. Februar 2017

 

Ausgabe der Zeugnisse für Kl. 12-2 
29. März 2017

 

Abi Zulassung
31. März 2017

 

Schüler/innen der Kl. 7 und 8 besuchen die "West Side Story" im SST Saarbrücken
2. April 2017

 

Romfahrt der Klassenstufe 11 vom 3. bis 7. April
3. April 2017

 

Abi HV Sn
4. April 2017

 

Beginn der Osterferien - Schulschluss nach der 3. Stunde 
7. April 2017

 

 Abi NW
24. April 2017

 

Abi De
25. April 2017

 

Abi GW
27. April 2017

 

Abi HV En
28. April 2017

 

Abi En
2. Mai 2017

 

Abi Ma
3. Mai 2017

 

Abi Sn
4. Mai 2017

 

Abi HV Fr
5. Mai 2017

 

Abi Fr
8. Mai 2017

 

Abi BK, Mu, Sp, Rk
9. Mai 2017

 

Abi La
10. Mai 2017

 

Schüleraustausch Frankreich vom 15. bis 21. Mai
15. Mai 2017

 

Frühlingskonzert mit Ehrung
23. Mai 2017

 

Fahrt zum Kirchentag in Berlin
25. Mai 2017

 

Christi Himmelfahrt 
25. Mai 2017

 

beweglicher Ferientag - unterrichtsfrei
26. Mai 2017

 

Pfingsten
4. Juni 2017

 

Pfingstmontag
5. Juni 2017

 

Ausgleichstag - unterrichtsfrei
6. Juni 2017

 

Fronleichnam
15. Juni 2017

 

beweglicher Ferientag - unterrichtsfrei
16. Juni 2017

 

Mündliche Abiturprüfungen
22. Juni 2017

 

Abiturfeier
28. Juni 2017

 

Wandertag 
29. Juni 2017

 

Jahreszeugnisse - Beginn der Sommerferien
30. Juni 2017

 

erster Schultag nach den Sommerferien
16. August 2017

 

Schulfest
2. September 2017

 

Taizégesänge in der Adventzeit 

 

Zu einem besinnlichen spirituellen Impuls zum Beginn der Adventzeit lädt das St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) die Bevölkerung für Freitag, den 02. Dezember, herzlich ein. Bereits zum 13. Mal wird es einen „Abend der Lichter“ mit Gesängen und kurzen meditativen Gebeten aus dem religiösen Zentrum von Taizé geben. Die Missionshauskirche ist dazu in die warmen Farben von Taizé gehüllt und mit Kerzen beleuchtet. Jedem Gast der dreiviertelstündigen Veranstaltung wird eine Kerze und ein Liedblatt zum Mitsingen gereicht. Die musikalische Umrahmung liegt in den Händen von Musiklehrer Bernhard Alt und dem Projektchor des AJG. Die Gäste sind anschließend auch zum zwanglosen Gedankenaustausch und Imbiss in den Nebenraum geladen.

Beginn der Veranstaltung ist 19:30 Uhr.



"Oh, notre lycée" beim Chansonwettbewerb 

 

Im Rahmen des in den 90er Jahren ins Leben gerufenen Projekts „La chanson à l'école“ des saarländischen Bildungsministeriums wurde im vergangenen Schuljahr 2015/16 zum ersten Mal ein Wettbewerb für alle saarländischen Schulen ausgeschrieben, bei dem es galt, sich möglichst kreativ und originell mit der Thematik der französischen Chansons auseinanderzusetzen. Die 44 Einsendungen reichten von selbst durchgeführten Umfragen, Collagen und Berichten von Konzertbesuchen bis hin zu Chorprojekten oder selbst choreographierten Tänzen.
 Wir als Video-AG entschlossen uns dazu, neben der Auswahl der bewegten Bilder für ein Chanson auch dessen musikalische Umsetzung selbst zu übernehmen. Damit war der Startschuss für unser Projekt gefallen.
 Nachdem wir „Les Champs-Élysées“ von Joe Dassin zu „Oh, notre lycée“ umgeschrieben hatten, begann die Arbeit an der musikalischen Umsetzung. Dieses Lied stellt unseren Beitrag zur Rettung unserer Schule dar, da im November 2015 zum großen Entsetzen aller bekanntgegeben wurde, dass der Schulbetrieb an unserem Gymnasium nach 117 erfolgreichen Jahren auslaufen soll.
 Julia Kümmels Gesang wurde instrumental von Marie Hagenbourger (Klarinette) und Florian Hagenbourger (Klavier) begleitet. 

Die Tonaufnahme konnten wir in einem kleinen Tonstudio durchführen. Für die professionelle technische Unterstützung hierbei möchten wir Rouven Wildegger Bitz und Albrecht Kümmel herzlich danken. Daraufhin haben wir zu unserem Lied ein Musikvideo geschnitten mit passenden Bildern von unserer Schule, unserem Schulleben, besonderen Projekten und den Aufnahmen von unserer Musikprobe zum Chanson in der Aula. 

In der letzten Woche vor den Sommerferien haben sich die vielen Arbeitsstunden ausgezahlt, in denen wir uns den Text überlegt, die Aussprache mithilfe einer französischen Austauschschülerin perfektioniert, Bildaufnahmen von unseren Musikproben und von unserem Schulgebäude für unseren Videoclip gemacht haben und sie dann zusammengeschnitten haben: Nach getaner Arbeit waren wir mehr als zufrieden mit unserem knapp dreiminütigen Beitrag.
 


Wir waren sehr glücklich, als wir nach sehnsüchtigem Warten Mitte September eine Einladung zur Preisverleihung nach Sulzbach erhielten. In einer Feierstunde wurden Ausschnitte der mit einem Preis geehrten Projekte vorgeführt. Wir waren mit der „Silbermedaille“, mit der unser Projektfilm ausgezeichnet wurde, sehr zufrieden.
 Danken möchten wir auch Herrn Burgard, dem wir unter anderem unsere Kenntnisse zur Realisierung eines solchen Films und unseren Enthusiasmus bei der Arbeit verdanken.

Den Beitrag kann man sich auf YouTube unter folgender Adresse anschauen:




Zum sozialen Lernen im Hunsrück 


Zu Beginn des Kurssystems der gymnasialen Oberstufe fremdeln die Elftklässler mitunter und versuchen sich in den je neuen Kursen eines Schultages in wechselnden Zusammensetzungen zurechtzufinden.

Um den Übergang ins Kurssystem zu erleichtern und eine Situation der Vertrautheit zu schaffen, zogen sich auch in diesem Herbst alle Schülerinnen und Schüler der Kurse 11 am St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) mit ihren Religionslehrern für zwei Einkehrtage in ein Selbstversorgerhaus zurück.

Bestaunten sie anfangs noch die fehlenden Anregungen im idyllischen Hunsrückdorf Rascheid, so fanden sie bald großen Gefallen an der eigenen Organisation und Durchführung der Tage, die ihnen Verantwortung, Rücksichtnahme und Arbeitseinsatz abverlangten.

Einkaufslisten schreiben, Koch- und Küchendienste, Putzkommandos abstellen, Vorbereitung von Lagerfeuer, Nachtwanderung, Abend- und Morgenlob vorbereiten und besonders in Kleingruppen unter der Regie von Schülermoderatoren spielerisch und vertrauensvoll am Zusammenhalt der Gemeinschaft zu arbeiten – all das leisteten die Gymnasiasten sichtlich gerne und diskutierten teils auch noch in den Spiel- und Freizeiten Themen aus der Gruppenarbeitsphase weiter.

Die Kleingruppenarbeit des ersten Tages wurde am zweiten Tag abgelöst von kursübergreifenden Spielen, die alle Schülerinnen und Schüler mit einbanden und gemeinsames Problemlösen zum Inhalt hatte. Wie organisiert man sich, wenn man gemeinsam Hürden (hohes Seil) zu überwinden hat oder sich auf zu wenigen Stühlen ohne den Boden zu berühren gemeinsam auf ein Ziel zubewegen soll?

Dass solche Art zusammenzuarbeiten auf sinnvolle Weise Schüler verbindet und stärkt, bestätigten die Gymnasiasten auf der Abschlussbesprechung und dankten der Schulleitung für zwei „geopferte“ Unterrichtstage sowie dem Förderverein für die großzügige Übernahme der Transportkosten.



Von Bolivien nach St. Wendel

 

Pater Michael Heinz (SVD) am Arnold-Janssen-Gymnasium

Nicht nur das Bistum Trier hat im Zuge der Patenschaft mit Bolivien eine besondere Beziehung zu dem südamerikanischen Land. Auch das St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) unterstützt die soziale Arbeit von Pater Michael Heinz. Der 1961 im saarländischen Ort Düppenweiler geborene Steyler Missionar gelangte nach dem Abitur am AJG über Rom und Nicaragua nach Lateinamerika, wo er nunmehr seit über 20 Jahren in mehreren Sozialeinrichtungen tätig ist.

Bei seinem Heimatbesuch, der im November zu Ende geht, nahm sich Pater Heinz zwei Tage Zeit, um seine frühere Schule zu besuchen und die Schülerinnen und Schüler am AJG in Film- und Wortbeiträgen auf anschauliche Weise mit seiner Arbeit im immer noch verarmten Bolivien und den dortigen Problemen und Fortschritten bekannt zu machen.

Die Steyler Missionare unterhalten u.a. im bildungsfernen und provinziellen Tiefland um die Stadt Ignacio de Velasco ein Internat, an dem Kinder aus armen, dörflichen Familien wohnen, Abitur erwerben und eine handwerkliche Ausbildung erhalten können.

Besonders berührt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von der Vorstellung der Sozialstiftung FASSIV. Diese arbeitet mit behinderten Kindern und Jugendlichen, unterhält eine Schule, ein kleines Gesundheitszentrum, wo Kinder vor allem Physiotherapie erhalten, und Werkstätten, in denen behinderte Jugendliche je nach ihren Fähigkeiten Malen, Sticken, Stricken, Nähen usw. lernen. Gäbe es diese Einrichtung nicht, hätten die behinderten Kinder und Jugendlichen im Umkreis von 500 Kilometer keine behindertengerechte Betreuung und Förderung.

Sehr erfreut zeigte sich Pater Heinz, als ihm der Schulleiter Rainer Bommer zum Abschluss der zwei Vortragstage und als Dank einen Spendenscheck des AJG in Höhe von 2.400 Euro überreichte. Das Geld stammt aus dem Erlös des sommerlichen Projektfestes und ist für soziale Zwecke zurückgestellt worden.

Die Schulgemeinschaft verabschiedete den sympathischen und umtriebigen Pater Heinz nach Bolivien, wo er das Spendengeld u.a. für teure Medikamente der Kinder sowie für Transportkosten verwenden möchte.


99 Luftballons ... 

 

waren es, denkt man an Nenas Protestsong, nicht gerade, die zum Schuljahresanfang in den windigen Himmel über dem Arnold-Janssen-Gymnasium stiegen und sich rasch in Richtung Westen verzogen.

Jede Schulklasse und jeder Oberstufen-Stammkurs hatte einen gasgefüllten Luftballon im Eröffnungsgottesdienst erhalten und den Ballon nach einem gemeinsamen Countdown am Ende des Schultages vom Schulhof aus in die Luft steigen lassen.

Schaffte es im letzten Frühherbst der weitestgereiste Luftballon sogar über die Alpen bis nach Norditalien, so war in diesem Jahr der Rhein die Grenze. Aus dem Rheindorf Neuhofen (bei Mannheim) kam per Post eine Rückantwort der vierjährigen Semantha, die sich über einen gefundenen bunten Ballon gefreut und mit Hilfe ihrer Großeltern die angehängte Karte an einen 11er-Kurs am AJG zurückgeschickt hat.

Eine spannende und fröhliche Aktion zum neuen Schuljahr ist damit erfolgreich zu Ende gegangen.




Helfen durch Kuchenverkauf

Die Klasse 7a unterstützt Hilfsprojekte

Unsere Erdkunde- und Biologielehrerin, Frau Bartholome-Perinotto, erzählte uns von zwei Hilfsorganisationen in Südamerika und Afrika. Sie unterstützen den Erhalt des Regenwaldes in Südamerika und sorgen dafür, dass die Kinder in Afrika geimpft werden können. Das Projekt in Afrika wird von dem Verein ,,Afrikaprojekt Dr. Schales e.V. in Simbabwe“ geleitet. Der Name des Regenwaldprojektes in Peru (Iquitos) lautet „Natural Projects“.

Unsere Klasse, die 7a, konnte sich sofort für diese Projekte begeistern. Daher beschlossen wir einen Kuchenverkauf zu starten. Auf diese Idee kamen Nele W. und Janina C., und alle anderen wollten sich sofort dabei tatkräftig beteiligen. Der Kuchenverkauf fand 

am 23. und am 26. September in allen drei Pausen statt, weil an diesen Tagen unser Schulkiosk geschlossen war. Um unsere Aktion bekannt zu machen, bereiteten wir Plakate vor, die wir im Schulgebäude aufhängten. 

Für den Verkauf stellten wir zwei Tische am Haupteingang unserer Schule auf. 


Um den Verkauf zu organisieren, durften wir den Unterricht sogar etwas früher verlassen. 

Gleich zu Beginn der Pausen war unser Verkaufstisch dicht umringt, wobei oft sogar mehrere Reihen Kaufwilliger hintereinander standen. Es herrschte so großes Gedränge, dass wir Probleme hatten, alle mit Kuchen zu versorgen. Schneller als erwartet hatten wir fast alles verkauft. Am Ende der zwei Verkaufstage hatten wir einen Erlös von 267,30 Euro, - ein Betrag, mit dem wir alle nicht gerechnet hätten.

Danke an alle, die so hilfsbereit waren und uns bei unserer Kuchenspende geholfen haben.


Klasse 7a


Projektergebnisse im Kultusministerium 

Im Zusammenhang mit der Projektwoche des vergangenen Schuljahres beschäftigte sich ein Projekt mit dem Titel: „Nah und doch so fern zugleich“ mit der Architektur unserer Schule. Eingebunden war dieses Projekt in das landesweit von der Wüstenrot Stiftung ausgeschriebene Projekt „Baukultur: Architektur trifft Schule“, das in Zusammenarbeit von Kultusministerium und Architektenkammer des Saarlandes organisiert wurde. Das Projekt fand in diesem Jahr an 9 saarländischen Schulen verschiedener Stufen statt, wobei die Lehrerinnen und Lehrer jeweils von einem Architekten/einer Architektin unterstützt wurden. Diesen Part übernahm an unserer Schule Frau Dipl. Ing. Aline Mittler vom Architekturbüro Blass/Weber, Saarbrücken. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass auch Herr Weber ein ehemaliger Schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums war.


Die in der bzw. für die Projektwoche erarbeiteten Ergebnisse (Textsammlung, Zeichnungen, Fotodokumentation) werden jetzt anlässlich der Ausstellung zu dem landesweiten Projekt präsentiert. Die Ausstellung wurde am 27. September von Kultusminister Commerçon und Vertretern der Wüstenrot Stiftung eröffnet und ist in den Räumen des Kultusministeriums vom 27.09.-21.10. 2016 zu besichtigen. Neben dem Schulleiter, Herrn Bommer, waren auch einige Projektteilnehmer bei der Ausstellungseröffnung anwesend. Für die Projektgruppe besonders erfreulich war die Tatsache, dass das Einladungsschreiben ein Foto zierte, das in unserem Projekt entstand.



Neu am AJG


Hallo AJG,

mein Name ist Simon Maurer. Ich bin einer der neuen Kollegen für die Fächer Mathematik und Physik, welche ich in Saarbrücken studiert habe.

Meine große Leidenschaft ist das Musizieren. Ich spiele (Bass-)Klarinette seit meinem neunten Lebensjahr beim Musikverein Harmonie Niederlinxweiler. Während meines Studiums habe ich zusätzlich eine Fortbildung zum Dirigenten beim BSM gemacht und leite seit drei Jahren das Orchester des Musikverein Baltersweiler.

Wenn ich nicht gerade mit schulischen Dingen beschäftigt bin oder musiziere, findet man mich in Kletterhallen oder an Felsen in der Umgebung. ;-)

Die ersten Eindrücke am AJG waren zahlreich, positiv und vor allem sehr warmherzig, weshalb ich mir sicher bin, mit dem AJG einen Ort gefunden zu haben, an dem ich mich selbst mit meinen Stärken einbringen, aber auch vieles dazulernen kann.

Ich freue mich darauf ein Teil dieses Teams zu werden, ebenso wie auf die Arbeit mit allen Schülerinnen und Schülern und dem gesamten Kollegium.



Projektwoche und Projektfest 2016

 

„Spuren hinterlassen  - Lebenslust spüren“

Nach ihrer Neubelebung im Jahr 2014 fand auch in diesem Jahr eine Projektwoche am AJG mit abschließendem Projektfest am letzten Samstag im Schuljahr 2015/16 statt.

Aus pädagogischer Sicht sollten in dieser Woche nicht nur die reine Wissensvermittlung im Vordergrund stehen sondern Sach- und Methodenkompetenzen gefördert und Kommunikation und Teamgeist der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Nach vier arbeitsreichen Tagen gipfelte die Projektwoche in dem Projektfest, das den über 20 Projekten und ihren Teilnehmern die Gelegenheit bot, sich der gesamten Schulfamilie des AJG vorzustellen und ihre Arbeitsergebnisse in verschiedensten Formen zu präsentieren.

Der Festtag begann mit einem stimmungsvollen gemeinsamen Gottesdienst in der Missionshauskirche. Schülerinnen und Schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums sangen und feierten gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrern sowie Freunden der Schule.

Die eigentlichen Projektpräsentationen begannen mit der Uraufführung des „AJG-Projektfilmes 2016“ in der Aula. Hier gewannen die Besucher bereits einen umfassenden Überblick über die in der Woche geleistete Arbeit. Alle Projekte wurden von der Projektgruppe „Film“ unter der Leitung von Johannes Burgard in bewegten Bildern präsentiert, mit Hilfe von Interviews erläutert und mit lustigen „Outtakes“ gewürzt.

Anschließend konnten die Besucher durch die Klassen und Flure des AJG spazieren oder über das weitläufige Außengelände der Schule wandern um sich von der Vielfalt und Kreativität der diesjährigen Projekte bezaubern lassen.

Der künstlerische Anspruch wurde mit Projekten wie dem Theaterworkshop, dem Upcycling-Projekt, der Glasschmuckherstellung, den keramischen Kleinplastiken, den „Coolen Köpfen“ und den bunten und lustigen Kreationen aus Pappmaché vollständig und unterhaltsam abgedeckt.

Musikalische Höhepunkte boten die „School of Rock“ und der Cajon-Workshop sowie das Unterstufenorchester, während sich den eher wissenschaftlichen Themen die Projekte „Hängemathe“, Computerbau, „die lange Leitung der Römer“, „Nix mehr mit Kohle“ und „Wir und andere Gruppen“ widmeten. Einen Ausflug in die Biologie konnten die Besucher mit den Projekten „Rund ums Pferd“ und „Alles keine Hexerei“ unternehmen. Im wahrsten Sinne des Wortes Architektur vor Ort bot das Projekt „Lern-RAUM-Erlebnis Schule“ unseren Gästen an.

Die sportlichen Interessen wurden durch die Projekte „Tischtennis – der schnellste Ballsport der Welt“, Bogenschießen, Golf und Selbstverteidigung sowie chinesische Kampfkunst eindrucksvoll mit spannenden Demonstrationen sowie der Gelegenheit für die Besucher zum Selbstausprobieren bedient. Völlig neu im Programm war das Projekt „Fußballgolf“, das nicht nur sportliches Können und Koordination mit dem Ball erforderte sondern zunächst die Projektteilnehmer zum Golfplatzbau ermunterte.

Hoch im Kurs bei Teilnehmern und Besuchern standen auch die kulinarischen Projekte „Basics in Kochen und Backen“ sowie „Kochen, Backen und mehr“. Natürlich gab es hier viel Köstliches zum Probieren für unsere Besucher.

Außerdem konnten unsere Gäste ein umfangreiches kulinarisches Angebot, das von der immer sehr engagierten Elterngruppe organisiert und dargeboten wurde, genießen und sich dabei von Livemusik der AJG-Lehrerband „Dr. D. and the Teachers“ sowie einer Oberstufen-Rockband auf dem Schulhof unterhalten lassen.

Abschließend kann man von einer sehr gelungen Projektwoche 2016 und einem wundervollen und unterhaltsamen Projektfest sprechen. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer des AJG zeigten den Besuchern eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit aber auch die Modernität und Kreativität der Schule auf. Wir hoffen, dass auch noch in zwei Jahren wieder ein solches Projektfest am AJG stattfinden kann.


 

Die Welt des Theaters... 

... von Zauberflöte bis West Side Story

Schüler der Klassenstufe 7 begegnen im Rahmen des Musikunterrichtes der Gattung Musiktheater und tauchen ein in die faszinierende Welt des Theaterbetriebes

Bereits in Klassenstufe 6 hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Zusammenhang mit dem Leben und Werk Mozarts mit der Oper „Die Zauberflöte“ beschäftigt. Zum besonderen Erlebnis wurde der Besuch der Oper im zurückliegenden Schuljahr im Staatstheater Saarbrücken. In Klassenstufe 7 begegneten die Schüler einem Werk des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts: Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“ aus dem Jahr 1957. Schnell wurden die Parallelen zu Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ entdeckt. Einmal verhinderte die Fehde zwischen zwei verfeindeten Familien, dass die Liebenden nicht in Glück zueinander finden konnten, einmal führten die aggressiven Auseinandersetzungen zwischen zwei verfeindeten Jugendgangs in der New Yorker Westside zum fatalen Ausgang.

Im Unterricht wurden die Songs textlich und musikalisch analysiert, verschiedenen Songtypen zugeordnet und ihre dramaturgischen Funktionen herausgearbeitet. Den Huapango-Rhythmus der mitreißenden Tanznummer „I like to be in America“ werden wohl alle noch lange im Schlaf mitklatschen können. Und viele Songs dürften wohl als Ohrwürmer fest im Schülergedächtnis weiterleben...

Mit großem Interesse verfolgten die Klassen die entsprechenden Szenen aus der Verfilmung des Musicals. Man litt und schmachtete mit Tony und Maria und durchlebte emotional angespannt die gewalttätigen verbalen und handgreiflichen Anfeindungen. Es wurde bewusst, dass Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Perspektivlosigkeit aber auch Liebe, Annäherung, Hoffnung trotz der zeitlichen Distanz zur Entstehung des Musicals auch heute aktuelle Themen sind, die unsere Lebenswirklichkeit widerspiegeln.

Ein weiterer Unterrichtsaspekt im Zusammenhang mit Musiktheater ist das Erfahren von künstlerischen und technischen Bedingungen einer Inszenierung. Wie funktioniert der Theaterbetrieb, welche Werkstätten sind unter einem Dach angesiedelt, welche Arbeit wird geleistet, bevor ein Stück bühnenreif ist? Wir (das AJG) als Bühnenreifschule durften in einer besonderen Führung in zwei Gruppen gegen Ende des Schuljahres einen Blick hinter die Kulissen des Saarländischen Staatstheaters werfen. Auch für (vereinzelte) „Theatermuffel“ wurde das Entdecken von Perückenwerkstatt, Schuh- und Waffenkammer, verschiedenen Probenräumen, Kostümdepot ... zum spannenden Erlebnis. Mal einen Blick von der Bühne, auf der Mitarbeiter geschäftig Kulissen hin und her schoben, in den Zuschauerraum werfen oder oberhalb des Bühnenrandes über den Schnürboden gehen – das ist eine außergewöhnliche Erfahrung.

Das Highlight des Theaterbesuchs erwartete uns in einem großen Probenraum, wo auf mehreren Kleiderständern unzählige Kostüme vergangener Produktionen hingen, in die die Schülerinnen und Schüler schlüpfen durften! Da gab es kein Halten mehr! Es war interessant zu beobachten, wie die entsprechend Verkleideten automatisch typische Gesten und Posen ihrer Figur annahmen. So konnte man erfahren, wie dem Darsteller ein Kostüm helfen kann, sich in eine bestimmte Figur einzufühlen.

Das Besondere dieses Theaterbesuches war zudem, dass wir als Besucher „mittendrin“ waren im laufenden Arbeitsbetrieb des Staatstheaters. Da eilten Tänzerinnen zu ihrer Probe, da intonierte ein Sänger Tonleitern und Dreiklangsbrechungen auf und ab, da ertönten Anweisungen durch eine Stimme im Regieraum, da wurde ein Darsteller ausgerufen, da konnte man einer Perückenmacherin bei der Arbeit über die Schulter schauen ... Und wir als neugierige „Unbefugte“ wurden von vielen Beschäftigten freundlich gegrüßt und fühlten uns willkommen! In positiver Erinnerung wird Herr Andreas Klußmann bleiben, der mit großer Freundlichkeit, Geduld und Sachkompetenz durch das Haus führte.

An dieser Stelle nochmals Dank an die Verantwortlichen, die uns dieses schöne Erlebnis möglich gemacht haben!

J. Stenger-Mayer


... dazu ein Schülerbericht:


Am 14.04.2016 fuhren wir, die Klasse 7c, und unsere Parallelklasse, die 7b, mit unserer Musiklehrerin Frau Stenger-Mayer und unserem Begleiter Herrn Theißen ins Saarländische Staatstheater nach Saarbrücken. Dort erwartete uns bereits ein auch als Statist tätiger Mitarbeiter, der uns den Weg hinter die Kulissen des Theaters ermöglichte. Zuerst führte er uns auf die große Bühne. Dort erklärte er uns die Aufgaben eines Souffleurs, eines Tontechnikers und vor allem eines Regisseurs. Uns faszinierte vor allem, dass die Bühne drei Meter hoch und runter fahren kann und dass mindestens 40 Bühnenbilder vom Schnürboden heruntergelassen werden können. Danach gingen wir in den Warte- und Treffpunktraum, den sogenannten ,,Bahnhof“. Dort bekamen wir ein paar allgemeine Infos über das Staatstheater: z.B. dass das Staatstheater im Jahre 1938 vom Architekten Baumgarten erbaut wurde. Das Theater sollte ein ,,Geschenk“ der Reichsregierung sein, doch Saarbrücken trug 90% der Baukosten. Zur Eröffnung des Hauses wurde eine Oper von Richard Wagner gespielt. Das Theater wurde zweimal zerstört und wieder aufgebaut. Zur Neueröffnung wurde ,,Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Anschließend gingen wir zum Kostümraum und erfuhren, dass das Haus etwa 10.000 Kostüme besitzt und jedes Jahr 650 neue entstehen. Zum Schluss besuchten wir noch die Probebühne, wo wir uns mit originalen Theaterkostümen verkleiden durften, was uns großen Spaß bereitete. Dort wurde uns erklärt, dass, bevor ein Stück vor Publikum aufgeführt wird, sechs Wochen geprobt wird, davon vier auf der Probebühne und zwei auf der großen Bühne. Somit verabschiedeten wir uns von unserem Führer und traten den Rückweg zur Schule an.

Klara Kuhn und Shania Kleinbauer, Klasse 7c