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„Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ – interreligiöser Dialog für Klassenstufen 8 und 9, 2./3. Std. 
26. Juni 2017

 

Sport- und Spielfest 
28. Juni 2017

 

Wandertag 
29. Juni 2017

 

Jahreszeugnisse - Beginn der Sommerferien
30. Juni 2017

 

erster Schultag nach den Sommerferien
16. August 2017

 

Schulfest
2. September 2017

 

Frühlingskonzert 2017 

Musik in vielen Facetten und Ehrungen am AJG

Ein musikalisch breit gefächertes Programm von Barock bis Moderne, vorgetragen von Solisten und Ensembles, begeisterte beim traditionellen Frühlingskonzert in der imposanten Aula des Missionshauses. Mit dem Titel „Conquest of Paradise“ eröffnete das mit viel Elan aufspielende Schulorchester aus 35 Instrumentalisten aus allen Klassenstufen das Programm unter der Leitung der Musiklehrerin Jutta Stenger-Mayer, die sich auch für die Gesamtorganisation des Konzertes verantwortlich zeigte. 


„Let’s sing!“ war das Motto einer sangesfreudigen Schülerschar der Klassenstufe 7, die Ed Sheerans „Shape of You“ vortrug. Für eine lautstarke Überraschung sorgten die beiden 6er Klassen mit Alltagsgegenständen wie Waschpulverkartons, Stöcken, Schulbänken, Besen und Zeitungen, die sie unter dem Motto „Let’s stomp!“ als Rhythmusinstrumente zweckentfremdeten und mit Körperpercussion kombinierten. Grelle Pfiffe einer Trillerpfeife und kraftvolle Schläge auf zwei riesigen Trommeln sorgten wie auf einem Galeerenschiff für die Koordination der Stomper. 


Neben Beiträgen, die im Rahmen einer AG oder des Musikunterrichts erarbeitet wurden, gab es eine Reihe solistischer Darbietungen. So beeindruckten am Klavier Maxim Mandrygin, Henrike-Karoline Sens und Chiara Bettinger. Olivia Kirch und Nina Oran spielten souverän ungarisch anmutende Violinstücke mit Klavierbegleitung. Das Klassenduo Lara Seibert und Paul Munzinger überzeugte mit modernen, z.T. dissonanten Klängen eines „Concertino für Violine und Klavier“. Eine sehr reizvolle Interpretation von „Nothing else matters“ bot Linda Backes (Gesang) zusammen mit Philipp Schönfeld (Gitarre), der auch als Sänger in einer Band (Elias Massing, Schlagzeug und Bernhard Alt, Klavier) mit „Fields of Gold“ seine musikalische Begabung zeigte. Die Abiturientinnen Elisabeth Backes und Leonie Kirch beeindruckten mit einem Song von Adele bzw. einer barocken Arie von Henry Purcell, jeweils von Johannes Burgard am Klavier begleitet. 

Eingebettet in das Schulkonzert waren Ehrungen von Schülerinnen und Schülern, die sich in diesem Schuljahr durch besondere Leistungen hervorgetan haben oder die bereits seit mehreren Jahren mit ihrem Engagement zu einer lebendigen Schulkultur beitragen. Verschiedene Lehrer überreichten, begleitet von lobenden Worten, den Ausgezeichneten ihre schulischen Urkunden. 

Den fulminanten Abschluss der Veranstaltung gestaltete das Schulorchester mit der Filmmusik von „Pirates of the Caribbean”, die mit begeistertem Applaus belohnt wurde. Die Mitglieder der Technik-AG sorgten zuverlässig für einen reibungslosen Ablauf, eine gute Aussteuerung der Anlage und ein stimmungsvolles Licht im Bühnenraum.

Ehrungen am AJG:


Elias Löffler (3. Platz Landesebene bei Big Challenge 2016), Emily Becker und Vanessa Nehrbaß (Bundeswettbewerb Latein), Julia Kümmel (Bundeswettbewerb Englisch), Sebastian Gebhard (Schulsieger„Geografie Wissen“), Florian Hagenbourger (Mathematik-Olympiade, Physik-Olympiade, Juniorstudium), Lennart Uecker und Rebekka Fischer (Juniorstudium), Amelie Böffel (1. Platz beim Vorlesewettbewerb 2016), Lucca Kunz (2. Platz Saarlandmeisterschaften 2016 in Karate), Kiara Naumann (Ausbildung zur Tanzmentorin), Julia Kümmel, Marie Hagenbourger und Florian Hagenbourger (Filmprojekt „Napola“), Nicolas Klemm (Schülervertretung), Nina Oran, Olivia Kirch, Aline Bard, Marie-Christine Schäfer, Henrike Sens, Leonie Kirch, Pauline Klos, Johannes Müller, Daniela Werkle, Linus Vollmann, Leon Schwarz, Christina Backes, Celine Wilhelm, Philipp Schönfeld, Elisabeth Backes und Linda Backes (musikalisches Engagement)



„Du siehst mich“  

 

Evangelischer Kirchentag in Berlin 24.05. - 28.05.17

„Du siehst mich“ (1. Mose 16, 13), so lautete das Leitwort des Kirchentags in Berlin, zu welchem sich vom Arnold-Janssen-Gymnasium am frühen Mittwochmorgen (03:45 Uhr!) 40 Schülerinnen und Schüler sowie 3 Lehrer, Frau Reichert-Alt, Herr Schwarz und Herr Maurer, auf den Weg machten. Nach einer 10-stündigen Busfahrt erreichten wir unsere in Potsdam gelegene Schule, in der wir die nächsten vier Tage auf Isomatten mit Schlafsäcken übernachten konnten.

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums beschäftigten sich viele Programme auf dem Kirchentag mit Martin Luther, seinem Werk und seinem Wirken. In zahlreichen Veranstaltungen konnte man Gottesdienste, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Theateraufführungen, (Tanz-) Workshops, Bibelarbeiten, Kunstprojekte, Konzerte und Gemeinschaftsaktionen zusammen mit Christen und Nichtchristen, Flüchtlingen und Andersgläubigen besuchen. Als musikalischer Höhepunkt gingen einige von uns zu den Großkonzerten der Kölner A-cappella-Gruppe „Wise Guys“ und von „Max Giesinger“ oder „Polkageist“. Natürlich konnte man aber auch einfach die Zeit genießen, um sich die Sehenswürdigkeiten Berlins genauer anzuschauen. Auch unsere Lehrer führten uns durch die Stadt und erklärten uns wichtige geschichtliche, aber auch politische Hintergründe zu den einzelnen Bauwerken wie dem Reichstagsgebäude, dem Bundeskanzleramt, dem Brandenburger Tor, … und dem Holocaust-Denkmal. Neben zahlreichen Museumsbesuchen stellte jeder sein ganz individuelles Programm zusammen und variierte es nach Lust und Laune. Jeden Vormittag besuchten wir gemeinsam mit unseren Lehrern eine Veranstaltung, um so von unseren „Kirchentagsexperten“ die besten Programme vorgestellt zu bekommen. So besuchten wir die Jugendmeile und das Messegelände mit dem Markt der Möglichkeiten gemeinsam, wo wir bei Gemeinschaftsaktionen teilnehmen oder uns zu zahlreichen Themen informieren konnten. Außerdem unternahmen wir auch eine Bootstour auf der Spree vorbei an dem Haus der Kulturen der Welt (genannt „schwangere Auster“), dem Bundestag, der Museumsinsel, dem Berliner Dom, ... begleitet von einem Chor und einer Band, der die intensiven Informationen, die uns ein Historiker zu den einzelnen Bauwerken schilderte, auflockerten. Bei den gut ausgeschilderten und organisierten Veranstaltungen konnte jeder der fast 100 000 Teilnehmer seinen Geschmack treffen und seinen Glauben ausleben, miteinander teilen, diskutieren und vertiefen.

Es war eine tolle Erfahrung, die riesige Gemeinschaft der Gläubigen kennenzulernen. So begegneten wir egal an welchem Ort, sei es in einem Café, im Park oder auch einfach nur in der Straßenbahn, immer wieder vielen Menschen mit den orangefarbenen Kirchentagsschals.

Den Abschlussgottesdienst in der Lutherstadt Wittenberg konnten wir leider aus zeitlichen Gründen nicht besuchen, dafür feierten wir vor unserer Heimfahrt einen kleinen Gottesdienst mit unseren Quartierbewohnern des Leibnizgymnasiums.

Zusammenfassend lässt sich also auf eine tolle Fahrt bei wunderschön warmem Wetter mit vielen unterschiedlichen und interessanten Erfahrungen zurückblicken. Durch das Motto wurde auch verdeutlicht, öfter genauer „hinzuschauen“. Wir sollen nicht einfach unaufmerksam durch die eigene Welt laufen, ohne Rücksicht auf jeden einzelnen Mitmenschen zu nehmen. Jeder Christ soll sich so für eine bessere Welt engagieren und den Menschen offen und freundlich begegnen. Und auf jeden Fall freuen wir uns schon auf das nächste Jahr auf den 101. Katholikentag in Münster mit dem Leitthema „Suche Frieden“ (Psalm 34).

Marie Hagenbourger


Summer School 2017 in Berlin 

In diesem Jahr hat die „Schülergesellschaft für Altertumswissenschaften“ am August Boeckh Antike Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin zum zweiten Mal eine „Sommer School“ ausgeschrieben, die in der Zeit vom 27.07.-30.07. 2017 stattfindet.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler mit Latein und/oder Griechischkenntnissen bei entsprechendem Leistungsprofil ab Klasse 10. Aufgenommen werden ca. 25 Teilnehmer aus ganz Deutschland, die nur für die Anfahrt aufkommen müssen.

In diesem Jahr lautet das Motto „Zwischen Humboldt und preußischem Arkadien – Antike in Berlin und Brandenburg“. Ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedenen Vorlesungen und Exkursionen zum Schloss Sanssoucis (Potsdam) sowie zu Museen in Berlin bilden den Rahmen dieser einzigartigen Veranstaltung, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, bereits vor Studienbeginn Einblicke in die universitäre Lehre und Forschung zu gewinnen.

Aus unserer Schule hat sich Emily Becker um einen Platz bei dieser Sommerakademie beworben und auch eine Zusage erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!




Exodus 2017 


Einkehrtage der 9a

Vom 11. bis 12. Mai 2017 begaben wir, die Klasse 9a, uns mit Frau Hessek und Herrn Alt auf eine Wanderung von St. Wendel nach Tholey, wo wir eine Nacht in der frisch renovierten Jugendherberge verbrachten und am nächsten Morgen den Rückweg nach Alsweiler antraten.

Nachdem Pater Conrad uns gesegnet und verabschiedet hatte, gingen wir, bepackt mit der Bundeslade und reichlich Proviant, zu unserer ersten Station, dem Judenfriedhof in Urweiler.














Über die Skulpturenstraße marschierten wir zu unserem nächsten Zwischenstop, der Kirche in Bliesen. Zuvor kehrten wir bei Familie Demuth, die uns freundlich mit Brezeln und Getränken bewirtete, ein. ln der Kirche präsentierte Matthias sein Können an der Orgel und anschließend hatten wir Zeit uns gegenseitig Briefe zu schreiben.

Der nächste Teil unserer Strecke führte unter anderem durch den Wareswald und schließlich zu unserem Ziel der Jugendherberge in Tholey.

Trotz des weiten Weges hatten einige noch genügend Energie um sich die Zeit vor dem leckeren Abendessen mit einem Fußballspiel zu vertreiben. Den Abend schlossen wir mit einer ruhigen Meditation ab.

Der Rückweg begann mit einer Besichtigung der Tholeyer Kirche inklusive Klostergarten. Wir wanderten über Marpingen um an die Kirche in Alsweiler zu gelangen, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Hessek und Herrn Alt für die schöne Gestaltung unseres Ausfluges.


Bericht: Caroline Saar, Nova Hübscher


weitere Fotos siehe Bilderserie

 

„I like to be in A-me-ri-ca!“ 

 

Rhythmusübungen mit der Theaterpädagogin

Zur Vorbereitung des geplanten Musicalbesuchs im Staatstheater Saarbrücken besuchte die Theaterpädagogin, Frau Johanna Schatke, das AJG, das als sog. Bühnenreifschule in besonderem Maße in der Verpflichtung steht, möglichst jedem Schüler im Laufe eines Schuljahres einen Besuch in einer der Spielstätten des Staatstheaters zu ermöglichen.

Über 100 Schüler/innen der Klassenstufen 7 und 8 waren eingeladen, in der Aula der Schule den Ausführungen und Anregungen der Theaterpädagogin zu folgen. Frau Schatke informierte über Mitwirkende und weitere Mitarbeiter und Verantwortliche einer Musicalproduktion im Allgemeinen und die Thematik der West Side Story. 

Zu Beginn des Workshops zeigten sich die Schüler/innen noch etwas scheu und reserviert, als sie aufgefordert wurden, auf Fragen zu antworten oder Impulse aufzugreifen. Lebendiger zeigten sich die Klassen, die sich im letzten bzw. in diesem Schuljahr auch im Musikunterricht mit dem Werk beschäftigt hatten, (zur Freude der Musiklehrerin) bei der Mitmachaktion: Der berühmte Huapango-Rhythmus aus dem Song „America“ wurde auf zwei große Schülergruppen aufgeteilt und im call and response-Prinzip mit Körperpercussion realisiert.

Danke an Frau Schatke, sich auf den Weg von Saarbrücken nach St. Wendel gemacht zu haben, um uns auf den Theaterbesuch einzustimmen!

Jutta Stenger-Mayer



„Tony hatte keine Haare!“... 

und „Maria war blond!“ 


115 begeisterte Musicalbesucher

Nach wochenlanger Beschäftigung mit Leonard Bernsteins weltberühmter „West Side Story“ im Musikunterricht war es an einem Sonntagabend im April endlich so weit: "Wir fahren ins Theater!"

Die Karten für die Vorstellung am Saarländischen Staatstheater waren seit Beginn des Schuljahres reserviert, ebenso zwei Busse, die den Transport der riesigen Schülergruppe sicherten.

Die Vorfreude und die Erwartungshaltung waren groß, schließlich waren zwei Busse voller WSS-Experten unterwegs! Viele begeisterte, bisweilen aber auch kritische Kommentare während der Pause und nach der Veranstaltung zeigten, dass die Lovestory von Tony und Maria und die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Jugendbanden, den Jets und den Sharks, die Schülerschar zu packen wussten. Das Orchester beeindruckte mit der sowohl mitreißenden als auch gefühlvollen Musik Bernsteins die überwiegend aufmerksamen AJGler, die zum größten Teil vom 2. Rang aus das Geschehen auf der Bühne und im Orchestergraben verfolgten.

Für den positiven Gesamteindruck sorgten „coole Spezialeffekte“, „die live-Musik“, „die Busfahrt“, „die Darsteller, die verschiedene Aktivitäten wie singen, tanzen und schauspielern gut beherrschen“, „die gut getanzte Choreo“, „eine coole Bühnengestaltung mit drehbarer Bühne“ und viele andere individuelle Eindrücke. „Tony hatte keine Haare!“ und „Maria war blond!“ – diese Tatsachen wurden von vielen als irritierend empfunden, ebenso das bisweilen spärliche Bühnenbild, das jedoch durch Videoprojektionen und schnelle Umbauten den Szenen angepasst wurde. „Man hat am Schluss nicht mehr gesehen, dass es Hoffnung auf Frieden gibt.“ Hier zeigte sich, wie stark der Eindruck der Filmversion die Erwartungshaltung geprägt hatte. Auch wenn mancher die „Preise an der Bar zu teuer“, die „Pause zu kurz“ und "die Sicht eingeschränkt" empfand, überwog bei allen die Meinung: „Es war schön!“ und „Alles in allem war es ein gelungener Ausflug!“


J. Stenger-Mayer


... es folgen zwei Berichte eifriger Schülerreporterinnen:


Der Ausflug in die Westside-Story

Wir, die Klassenstufen 7 und 8, trafen uns am 2. April um 16:45 Uhr am AJG, um dann nach einer Stunde Fahrt mit dem Bus am Staatstheater in Saarbrücken anzukommen. Als dann um 18 Uhr die Türen des Theaters geschlossen wurden, jeder seinen Platz im Parkett oder 2. Rang gefunden hatte und das Orchester anfing zu spielen, wurde das ganze Publikum still und alle lauschten gespannt. Dann hob sich der Vorhang und wir sahen mehrere Stunden lang dem Schauspiel zu. Überrascht waren wir vor allem darüber, dass Maria blonde Haare und Tony eine Glatze hatte. Das Bühnenbild war spärlich, aber man konnte sich die Kulisse sehr gut vorstellen. In der Pause tauschten wir uns über unsere größtenteils positiven Eindrücke aus und stärkten uns, bis wir dann auf unsere Plätze zurückkehrten. Der zweite Akt des Musicals war kürzer als der erste, doch mindestens genauso emotional, wenn nicht sogar um einiges trauriger und ergreifender. Ein paar Schreie aus dem Publikum waren zu hören, als ein Schuss ertönte, und am Ende hörte man so manchen schniefen. Nach der Aufführung wurde begeistert geklatscht und die Darsteller verbeugten sich erst in kleinen Gruppen, dann einzeln, wobei der eine Mitwirkende einen deutlich stärkeren Applaus erhielt als der andere. Nach der Aufführung holten wir uns die Meinungen unserer Freunde ein. Dabei war überwiegend die über der Bühne angezeigte Übersetzung Gesprächsthema, aber auch die Musik des Orchesters und die durch projizierte Wellen und Tänzer dargestellte Traumsequenz. Gegen 20:45 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder nach St.Wendel zurück, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden.

Dieser schöne Abend wird so schnell nicht in Vergessenheit geraten.                                                              Lara Seibert (7b)


Hallo liebe Leute von heute,

am 02.04.2017 trafen wir (die 7er und 8er des AJG) uns um 16:30 auf dem Parkplatz des Missionshauses. Um 16:45 kamen die Busse und wir fuhren los zum Staatstheater. Die Busfahrt war sehr unterhaltsam. Alle hatten viel Spaß. In Saarbrücken angekommen, sammelten wir uns vor dem Staatstheater und bekamen unsere Platzkarten. Gemeinsam betraten wir dann das Theater. Wir saßen verteilt im Parkett und zweiten Rang. Um 18 Uhr begann die Westside-Story mit einem "Tanzbattle" zwischen den Jugendgruppen Jets und Sharks. Im Theater wurde es still und alle lauschten gespannt dem weiteren Schauspiel, das von einer Liebestragödie zwischen Tony und Maria handelt. Als der erste von zwei Akten vorbei war, gab es eine kleine Pause, in der man sich mit Kleinigkeiten stärken konnte. Die Stärkungen durften wir allerdings nicht mit in den Zuschauerraum nehmen, auch wenn es einige versuchten :). Nach der Pause fing der zweite Akt an, der wesentlich kürzer war als der erste. Nachdem einige aus dem Publikum mehr oder weniger eingenickt waren, ertönte plötzlich ein Schuss, der alle aufschreckte. Kurze Zeit später war das Stück vorbei. Verwunderlich war es für uns, dass einige Darsteller ganz anders aussahen als im Film, den wir mit unserer Musiklehrerin geschaut hatten, beispielsweise Marias blonde Haare und Tonys Glatze. Wie wir später erfuhren, war Tony eine Neubesetzung. Überwältigend waren auch die Stimmen. Das Bühnenbild wurde jedoch einfach gehalten. Einige Szenen kamen deshalb nicht so gut zum Vorschein. Positiv war, dass die englischen Liedtexte auf einem Monitor übersetzt wurden.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, mehr über dieses Musical zu erfahren?

Dann schauen Sie es sich doch einfach selbst an! Es lohnt sich!

Um 20:50 stiegen wir wieder in die Busse und fuhren zurück zum Missionshaus. Dort warteten schon einige Eltern auf ihre Kinder und fuhren schließlich heim.

Einen herzlichen Dank widmen wir hiermit unserer Musiklehrerin, Jutta Stenger-Mayer, dem Förderverein und allen anderen, die uns diesen Ausflug erst ermöglicht hatten.

Stella Fries, Michelle Bonner, Klara Keller, Hanna Schweiger, Christin Rausch (7b)



ROM 2017 


Auch in diesem Jahr fand wieder die traditionelle Romfahrt der Klasse 11 statt. Wir versammelten uns am Montag, dem 3. April um 3 Uhr morgens mit 30 Schülern und vier Lehrern an der Missionshauskirche, um rechtzeitig mit dem Bus am Flughafen Frankfurt-Hahn abfliegen zu können. Als wir dann gegen 11 Uhr an unserem Hotel in der „ewigen Stadt“ Rom ankamen, waren unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig, weshalb wir uns entschlossen, unser Gepäck abzugeben und bereits mit der Stadtbesichtigung anzufangen.

Und so besichtigte die Gruppe um Herrn Paul an diesem Nachmittag den Campo de‘ Fiori, die Piazza Navona, das Pantheon, die Kirchen Santa Maria sopra Minerva und Sant’Ignazio di Loyola in Campo Marzio, das sehr beeindruckende Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. (auch „Schreibmaschine“ genannt) und schließlich noch den Kapitolhügel. Uns fielen während der gesamten Fahrt die umfassenden Sicherheitskontrollen auf, die vor jedem Wahrzeichen von bewaffneten Polizei- und Militärkräften durchgeführt wurden. Nach einer kurzen Pause im Hotel und einem sehr guten Abendessen starteten wir erneut eine Tour in die Innenstadt. Über die Piazza del Popolo und den Aussichtspunkt Pincio, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über die Stadt hat, begaben wir uns zur Spanischen Treppe. Dort hatten wir endlich etwas Freizeit, die einige noch nutzten, um den Trevibrunnen zu besichtigen oder sich die sündhaft teuren Geschäfte in der Via Condotti anzusehen. Und natürlich waren auch die zahlreichen Eiscafés eine besondere Attraktion.

Den zweiten Tag in Rom begann der Kurs Paul nach einem (für italienische Verhältnisse) üppigen Frühstück mit der Besichtigung der Kirchen Santa Maria degli Angeli und Santa Maria Maggiore. Anschließend stand für alle einer der Höhepunkte der Fahrt an: die Besichtigung des Kolosseums. Danach besuchten wir die antiken Ruinen des Palatinhügels, die Überreste des berühmten Circus Maximus und das Forum Romanum. Damit endete unser Programm und nach dem Abendessen hatten wir erneut Zeit, uns Rom auf eigene Faust anzusehen.

Ein unerwartetes Highlight war im Nachhinein der Besuch der Domitilla-Katakomben, die vom Steyler Missionsorden betreut werden. Wie auch die Kurse vor uns erlebten wir hier wohl die kurzweiligste und anschaulichste Führung der gesamten Fahrt. Den Rest des Tages besichtigten wir Sehenswürdigkeiten wie die Lateransbasilika, das Forum Boarium mit der angrenzenden Kirche Santa Maria in Cosmedin. Als letztes gingen wir über die Tiberinsel nach Trastevere zur Basilica Santa Maria in Trastevere. Die meisten Schüler verbrachten den Abend am Trevibrunnen, der auch nachts eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist.

Am letzten Tag stand für uns der Besuch des Vatikans an. Besonders beeindruckend war der Ausblick von der 133 m hohen Kuppel des Petersdoms, deren Aussichtsplattform über 510 Stufen zu erreichen ist. Nach der Besichtigung des Petersdoms und der Engelsburg hatten wir schließlich noch einen halben Tag Freizeit. Damit endete die Romfahrt. Am nächsten Tag verließen wir Rom gegen 5 Uhr morgens und kamen pünktlich um 13 Uhr in St.Wendel an.

Abschließendes Fazit nach 4 Tagen, 70 km Fußmarsch und 15 verschiedenen Sorten Eis: Die „ewige Stadt“ hat bei uns allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Unser Programm war zwar sehr anstrengend, aber auch sehr lehrreich und informativ. Aber selbst nach 4 Tagen Dauermarsch hat man das Gefühl, nur einen winzigen Teil von Rom gesehen zu haben. Deshalb bin ich sicher, dass viele von uns irgendwann wieder nach Rom fahren, sei es nur wegen der italienischen Pizza oder des besonderen Charmes der Stadt. Es heißt nicht umsonst: „Alle Wege führen nach Rom.“


Tristan Hornetz, Kl.11



scrambled eggs und clotted cream 


Das Datum der Veranstaltung hätte auf einen Aprilscherz hindeuten können. Am April Fools' Day, Samstag den 1. 4., stand auf dem Kalender der Homepage des AJG: "Schüler kochen für ihre Eltern - englisches Frühstück der 9a".

Es war kein Scherz, lustig ging es dennoch zu. In Teams widmeten sich die Schüler und Schülerinnen jeweils dem Bestandteil des "Traditional English Breakfast", den sie sich zuvor im Englischunterricht bei Frau Hessek ausgesucht hatten. Da wurden Rührei (scrambled eggs), Speck (bacon), Würstchen (sausages), Bohnen in Tomatensauce (baked beans), Champignons (mushrooms) und Tomaten (tomatoes) gebrutzelt. Außerdem bereicherten nach Originalrezept hergestelltes englisches Teegebäck (scones) mit Erdbeermarmelade (strawberry jam) und dicker Sahne (clotted cream), Toast mit Orangenmarmelade, Porridge und Karottenkuchen das reichhaltige Büffet.


Was anfänglich gewöhnungsbedürftig klang - wer ißt schon so deftig zum Frühstück - überzeugte dann im Praxistest. Alles wurde restlos verspeist!

Wenn Liebe wirklich durch den Magen geht, dann ist England trotz Brexits an diesem Samstag um circa 50 neue Freunde und die 9a mit ihren Eltern um eine genussvolle Erfahrung reicher geworden.


 

Musikkurs 10 on tour 

Kulturwandertag!

Schüler und Schülerinnen des Musikkurses der Klassenstufe 10 besuchten im Rahmen des Musikunterrichts die Deutsche Radio Philharmonie in Saarbrücken.

Am 9. März 2017 machten wir uns mit voller Vorfreude und Spannung gemeinsam mit unserer Musiklehrerin Frau Stenger- Mayer auf den Weg zur Kongresshalle Saarbrücken. Dort erwartete uns eine 1 1/2 stündige Aufführung der Sinfonischen Dichtung: „Don Quixote, Phantastische Variation über ein Thema ritterlichen Charakters op 35“.

Don Quixote ist eine bekannte Tondichtung des Komponisten Richard Strauss. Er liebte es, Kompositionen auf Grund einer politischen Idee zu entwerfen, aber die „Musik muss sich logisch aus sich selbst entwickeln“, und nicht nur „Literaturmusik“ sein. Dieses Prinzip setze er auch bei diesem Werk um.

Geschrieben wurde das Stück für Solocello, Solobratsche und großes Orchester. Das Werk basiert auf dem Roman „Don Quixote de la Mancha“ des spanischen Autoren Miguel de Cervantes.

Benjamin Revinius und Mario Blaumer, die beiden Solisten an diesem Morgen, beeindruckten das Publikum sehr. Der Dirigent Kazuki Yamada wirkte beim Dirigieren sehr entspannt und locker.

Roland Kunz, Moderator beim SR 2 Kulturradio, führte durch die Vorführung. Er zeigte uns das große Spektrum an Instrumenten der Deutschen Radio Philharmonie.

Gebannt folgten die vielen Schüler den Solisten und Musikern, die viele Emotionen beim Spielen erzeugten.

Leider ging auch das schönste Konzert einmal zu Ende. Wir fuhren auf jeden Fall voller neuer Eindrücke nach Hause.

Fazit: Eine schöne Fahrt und gelungene Veranstaltung!


Louisa Naumann und Laura Müller, 10a

 

Alleh hopp - eine Schule steht Kopp! 


Faschingsparty am Arnold-Janssen-Gymnasium

In den Stunden vor den Faschingsferien tobte die altehrwürdige und „fasendlich“ geschmückte Aula am Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) in St. Wendel. Denn dort feierten die verkleideten Schülerinnen und Schüler bereits im fünften Jahr die beliebte „Arnis Faasend Party“.

Nicht nur Tanz und Polonaisen standen auf dem Programm, das von der Technik-AG der Schule bestens organisiert war. Die beiden Schülermoderatoren Celine Wilhelm und Maximilian Weber Kurse 11) führten gekonnt durch ein zweistündiges Programm, bei dem es neben Wunschmusik für die Ohren auch manches fürs Auge zu sehen gab. 

Unter der Regie der Fasching erprobten Funkenmariechen Maite Kreutz und Jana Huber (Kurse 12) wirbelte Darleen Klein im rot-weißen Kostüm als Tanzmariechen über die Bühne. Angeleitet von Elisabeth Backes und Lavina Kraushaar (Kurse 12) zeigten auch die Mädels aus den Klassen 7b und 7c gekonnt ihren Tanz.












Aber auch die Jungs aus denselben Klassen ließen sich es nicht nehmen, einen weiteren, von ihrer Lehrerin Susanne Henkes einstudierten Tanzbeitrag zu liefern und mit ihrem „Synchronschwimmen“ für große Heiterkeit zu sorgen.

Fürs leibliche Wohl der frohen Narrenschar sorgten die angehenden Abiturienten, bevor sich die bunt dekorierten Schüler in die Faschingsferien verabschiedeten.